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| Eine Reise durch
die wunderbare Welt des Incense |
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Spalte #4 : Kohboku – Aromatisiertes Holz
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Das Duftholz, das in der Koh-Do Zeremonie
verwendet wird, wird Jinkoh (Aloeswood)
genannt. Es ist ein besonders hoch wertiges Holz
unter den Kohboku-Hölzern. In der ultimativen
Koh-Zeremonie geht es darum, die subtilen Unterschiede
innerhalb der einzelnen Jinkoh-Aromen zu erkennen.
Das klassifizierende Kriterium von Kohboku, das
die Basis bei der Würdigung des Koh bildet,
heißt Rikkoku-Gomi. Dies
bezieht sich auf die sechs alten ostasiatischen
Staaten, aus denen die Kohboku-Hölzer stammen,
und die fünf Elemente, die benutzt werden,
um ihre Aromen zu beschreiben. Kyara,
Rakoku, Manaka,
Manaban, Sumotara,
Sasora - alle repräsentieren eine qualitative
Klassifizierung des Kohboku-Holzes; fünf
weitere Bezeichnungen (heiß,
süß, sauer,
bitter, salzig)
dienen dazu, die verschiedenen Wesensarten zu
beschreiben. Ein Stück Kohboku-Holz kann
mehr als einen Duft entwickeln, wenn es abgebrannt
wird. In einem einzigen Kohbokustück steckt
oft eine Mischung aus mehreren Düften. So
enstehen unbeschreibliche Varianten, je nach Anteil
und Stärke jedes dieser enthaltenen Aromen.
Um Koh wirklich zu würdigen, ist es wichtig,
diese feinen Unterschiede in jedem Kohboku zu
erkennen. Und um diese Unterschiede erkennen zu
lernen, müssen wir jedes Kohboku immer wieder
neu erfühlen. Dies nennt man “die praktische
Lernmethode”. Eine andere Methode ist die
Analyse jedes einzelnen Duftes nach seinem Element:
heiß, süß, sauer, bitter und
salzig. Diese analytische Methode heißt
Gomisetsu.
Im siebzehnten Jahrhundert, als Gomisetsu sich
etablierte, wurden sechs Arten des Jinkoh beschrieben.
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