Das Duftholz, das in der Koh-Do Zeremonie verwendet wird, wird Jinkoh (Aloeswood) genannt. Es ist ein besonders hoch wertiges Holz unter den Kohboku-Hölzern. In der ultimativen Koh-Zeremonie geht es darum, die subtilen Unterschiede innerhalb der einzelnen Jinkoh-Aromen zu erkennen. Das klassifizierende Kriterium von Kohboku, das die Basis bei der Würdigung des Koh bildet, heißt Rikkoku-Gomi. Dies bezieht sich auf die sechs alten ostasiatischen Staaten, aus denen die Kohboku-Hölzer stammen, und die fünf Elemente, die benutzt werden, um ihre Aromen zu beschreiben. Kyara, Rakoku, Manaka, Manaban, Sumotara, Sasora - alle repräsentieren eine qualitative Klassifizierung des Kohboku-Holzes; fünf weitere Bezeichnungen (heiß, süß, sauer, bitter, salzig) dienen dazu, die verschiedenen Wesensarten zu beschreiben. Ein Stück Kohboku-Holz kann mehr als einen Duft entwickeln, wenn es abgebrannt wird. In einem einzigen Kohbokustück steckt oft eine Mischung aus mehreren Düften. So enstehen unbeschreibliche Varianten, je nach Anteil und Stärke jedes dieser enthaltenen Aromen. Um Koh wirklich zu würdigen, ist es wichtig, diese feinen Unterschiede in jedem Kohboku zu erkennen. Und um diese Unterschiede erkennen zu lernen, müssen wir jedes Kohboku immer wieder neu erfühlen. Dies nennt man “die praktische Lernmethode”. Eine andere Methode ist die Analyse jedes einzelnen Duftes nach seinem Element: heiß, süß, sauer, bitter und salzig. Diese analytische Methode heißt Gomisetsu.
Im siebzehnten Jahrhundert, als Gomisetsu sich etablierte, wurden sechs Arten des Jinkoh beschrieben.
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