Japanese traditional incense / Nippon Kodo Co., Ltd.
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image photo Die Kultur des Incense (Raucherwerk)
Eine Reise durch die wunderbare Welt des Incense

Die ZEHN Tugenden des Koh Ursprung & Geschichte des Incense Die Herstellung von Incense
Rohmaterialien des Incense Das Vergnugen an Koh Wussten Sie schon, dassc Mehr uber Koh

Meur uber Koh
Spalte #2 : Die Geschichte des Koh (1)

Die Einführung des Koh nach Japan und die Takimono-Kultur der Hofadligen der Heian-Dynastie

Im Jahr 754 n.Chr. betrat Ganjin, ein buddhistischer Mönch aus Tang, erstmals japanischen Boden. Dieser ehrwürdige Priester, wohlbekannt für die Einführung der buddhistischen Lehre in Japan, sollte auch für seine Leistungen in der Geschichte des Koh erinnert werden. Denn er war es, der in Form des medizinischen Incense und mit der Fähigkeit des “Nerikoh” (Vermischung von Incensekugeln), die blühende Koh-Kultur der Tang-Dynastie in Japan einführte.

”Takimono”, eine Art des “Nerikoh”, wird aus dem pulverisierten Räucherwerk für medizinische Zwecke und einer Verbindung aus Nektar und Melasse hergestellt. Da es vor dem “Nerikoh” kein duftendes Incense in Japan gab, hatten die Menschen dort medizinisches Räucherwerk abgebrannt, um Wohlgerüche zu erzeugen. Da “Nerikoh” eine Mischung aus verschiedenen Substanzen ist, entstanden je nach Mischverhältnis unterschiedliche Düfte. Das führte dazu, dass die Japaner sich ihre eigenen und bevorzugten Düfte selbst mischten. So wurde Incense nicht mehr allein für religiöse Zeremonien verwendet, sondern zunehmend auch für das geschmackvolle Vergnügen namens “Soradakimono”, der Erbauung an einem anmutigen Duft. Es begann die ästhetische und kunstvolle Welt des würdevollen Koh in Japan.

Im 8. Jahrhundert mischten sich die Adligen der Heian-Ära das ursprüngliche “Takimono” in ihrer Suche nach aparten und hochklassigen Düften für den persönlichen Gebrauch. Je nach Stimmung des Augenblickes wurden entsprechend der Tageszeit, des Anlasses oder der Jahreszeit unterschiedliche Mischungen verwendet. Die Höflinge verbrannten ihre Lieblingsdüfte, um Kleidung zu imprägnieren oder die Räume für Gäste mit wohlriechenden Aromen zu erfüllen. Zu jener Zeit entstand auch das sogenannte “Takimonoawase”, ein Spiel, in dem die Teilnehmer um die Herstellung des besten Duftes konkurrierten. Da sie mit den simplen Naturdüften der Blumen und Früchte nicht recht zufrieden waren, kreierten die Hofadligen Aromen zu ihrem eigenen Wohlgefallen und schufen so die Grundlagen für eine besondere Incense-Kultur, welche fest mit einem ausgeprägten Sinn für Jahreszeiten verbunden ist. So enstand eine der Grundeigenschaften für Koh-Do.


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